Weitere 63 Absolvent*innen mit Fachhochschulreife, diesmal aus dem Bereich Gesundheit und Soziales, feierten ihren Abschluss

Bei strahlendem Wetter im grünen Innenhof des Berufskollegs Halle: Alle Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales (FOS), der Höheren Berufsfachschule für Gesundheit (HG) und der Höheren Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales mit der Akzentuierung Sportmedizin (HGS).

In alphabethischer Reihenfolge (teilweise nicht auf diesem Bild): Daria Abu Jabal, Kacper Adamski, Dila Akdeniz, Nihad Akrouh, Asmaa Al Shemali, Runa Albrecht, Laura Allerdings, Agon Bardhoshi, Helin Baschar, Alina Bathe, Janina-Sophie Bernzen, Lasse Biermann, Muhammed Capan, Laura Cassese, Yigit Cebeci, Leonardo Correia Patinhas, Samantha Decuzzi, Sina Dewert, Ronahi Direk, Lisa Dörr, Jannik Ewers, Fanny Friesen, Marvin Froböse, Carlos Gerdenits, Niels Gersema, Tim Goeldner, Robin Grethe, Monique Grüttner, Kaan Güler, Sarah Heinrich, Dina Heitzmann, Felicia Hoffmann, Timm Holtkamp, Marie Hubert, Amal Hummada, Lynn Jungmann, Jenny Kany, Luisa Kerstingjohänner, Finja Kombrink, Anna Krause, Jan Mescher, Fabian Nipkau, Zoe Ogrzal, Michelle Öhlschläger, Jason Okoye Sanusi, Hatice Özdemir, Luisa Philipps, Laura Reimer, Leonie Riesner, Jan Sachse, Charlotte Sauer, Lea Schacht, Leonie Schaller, Jaron Schiller, Aaron Schukies, Aaron Seega, Sandor Simon, Marie Sirges, Hilal Sivük, Luka Steinhausen, Selin Steinmetz, Filip Todorovic, Sina-Marie Zielke

Die Abschlussfeier begann mit einem Defilee der Schüler*innen. Die einzelnen Klassen kamen zur selbst gewählten Musik in die Aula und nahmen ihre Plätze ein.

Arne Dornseifer, Abteilungsleiter der Abschlussklassen, führte eloquent und gekonnt durch das Programm.

Er dankte zum Schluss auch allen Helfer*innen, die die Feier erst möglich gemacht haben: Den Hausmeistern für die Bestückung der Aula und für die Tontechnik sowie den Unterstufenklassen und besonders Frau Köster für das Catering.

Er wünschte zum Schluss alles Gute für die nächsten Schritte.

Linda Laible (Keyboards) und Fee Bittner sorgten für Emotionalität und Festlichkeit mit Songs wie „Memories“ von Maroon 5.

Die stellvertretende Schulleiterin Frau Panagopoulos-Boje bemerkte, dass heute nicht nur ein stolzer Tag für die Absolvent*innen, sondern auch für die Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde sei.
Sie hätten die Schüler*innen in der heißen Prüfungsphase unterstützt und hätten damit auch einen großen Anteil an ihrem Erfolg. Dafür gab es viel Applaus.

Sie wollte aber an diesem Abend nicht nur die Abschlüsse der Schüler*innen würdigen, sondern ihnen auch drei Ratschläge mit auf den Weg geben:

Erstens: Die Absolvent*innen sollten niemals „ausgelatschten“ Pfaden folgen, stattdessen sollten sie ihre eigenen Wege finden und beschreiten.

Zweitens: Wenn sie ihren eigenen Weg gingen, dann sollten sie ihren Träumen folgen. Dabei sei es wichtig zu wissen, dass die Träume, die sie heute haben, nicht die Träume sein werden, die sie mit 30, 40 oder 50 haben.

Der dritte Ratschlag lautete: Die ehemaligen Schüler*innen müssten sich unbedingt darauf einstellen, dass es Rückschläge und Niederlagen geben werde. Wichtig sei es, nicht in falschen Entscheidungen zu verharren sondern mit den neuen Erkenntnissen im Gepäck den Weg fortzusetzen.

Sie wünschte allen Absolvent*innen viele neue Erfahrungen und spannende Begegnungen sowie Glück und Zufriedenheit.

Aaron Seega, Klassensprecher der HGS20, trat anschließend an das Mikrofon und gab einen beeindruckenden Einblick in die Wahrnehmung der Schulzeit aus Schülersicht.

Als er in den Hochzeiten der Corona-Epidemie seine Ausbildung am Berufskolleg Halle begann, empfand er die Situation einfach nur als „chaotisch“. Die verwirrenden und aus Sicht der Schüler*innen teilweise sinnfreien Regelungen des Schulministeriums trugen ihren Teil dazu bei.

Auch das plötzliche Umswitchen auf Distanzunterricht, bei dem Schüler*innen wie auch die Lehrer*innen ins kalte Wasser geschubst wurden oder das Ausbleiben von Lüftungsgeräten, das zum ständigen Lüften auch im Winter bei Minusgraden führte, trug sicherlich nicht dazu bei, dass die Konzentration im Unterricht auf besonders hohem Niveau war.

„Aber es war de facto nicht alles schlecht in den zwei Jahren“, fuhr Aaron Seega fort.

Die Schülerinnen und Schüler hätten Fachkenntnisse, Zertifikate und viele Erfahrungen z. B. in Projekten oder im Praktikum sammeln können.

Und, trotzdem nicht alles perfekt war, sei das Berufskolleg Halle eine Schule, die sich sehen lassen könne, weil die Schule es schaffe, auf verschiedenen Ebenen ihre Schüler*innen zu erreichen, mitzunehmen und ihnen Bildung zu geben, die sie für den nächsten Schritt in ihrem Leben bräuchten.

Er dankte deswegen den Lehrer*innen, aber auch allen anderen Mitarbeitern des Berufskollegs, sowie den Eltern und Freunden für die Unterstützung in dieser Zeit.

Zum Schluss erinnerte Aaron daran, dass sich das Leben in den letzten zwei Jahren durch den Krieg in Osteuropa und die herrschende Klimakatastrophe geändert habe.

Er rief seine Mitschüler*innen dazu auf, ihren Verstand für etwas Gutes einzusetzen. Sie hätten es in der Hand und er sei zuversichtlich, dass sie es schaffen würden.

Aaron Seega bekam für seine Rede (hier nur in Auszügen wiedergegeben) den mit Abstand stärksten und längsten Applaus an diesem Abend.

Als Höhepunkt der Feier überreichten die Klassenlehrer*innen die Abschlusszeugnisse und ehrten die besten Absolvent*innen.

Die drei besten Schüler*innen mit einer Eins vor dem Komma in der Abschlussnote, mussten natürlich das „Geheimnis ihres Erfolgs“ verraten: Es war eigentlich das, was sich jeder, der sich in der Schule auskennt, schon denken kann.

Felicia Hoffmann (am Mikrofon), Luisa Kerstingjohänner und Marvin Froböse.

Nach der Bestenehrung trafen sich Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern und Freunde noch zu Sekt und Saft im Foyer des Berufskollegs, um den erfolgreichen Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Das Berufskolleg Halle wünscht allen Schülerinnen und Schülern viel Glück und Erfolg auf allen Wegen.

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