Berufskolleg Halle an Teilaufforstung im Teutoburger Wald beteiligt

Der Klimawandel und der Borkenkäfer machen auch dem Teutoburger Wald zu schaffen.

Auf die „Spaten“, fertig und los

Besonders gravierend sind die Folgen an den teilweise völlig kahlen Hängen im Bielefelder Stadtteil Dornberg sichtbar.

Im Rahmen der Klima-Woche Bielefeld (initiiert vom gleichnamigen Verein) wurden am Sonntag, 25. September, über 4000 neue Bäume entlang des Hermannsweges gepflanzt.
Immerhin mehr als 100 davon sind dem Spenden-Engagement des Berufskollegs Halle zu verdanken.

Anja Philipp mit 15 Schwarznuss-Zöglingen, die nun eingepflanzt werden können

Mehr als 300 Teilnehmende machten sich am Sonntagnachmittag mit Spaten und Schaufeln an die Arbeit, darunter auch Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs.

Sie hatten unter Leitung von Grit Rehse von der Schulentwicklungsgruppe Nachhaltigkeit in den vergangenen Wochen und Monaten bei verschiedenen Gelegenheiten Spenden gesammelt und damit die Finanzierung von mehr als 100 Bäumen ermöglicht.

Grit Rehse mit Förster Clemens von Spiegel

Vor dem Hintergrund sich verändernder klimatischer Bedingungen soll unweit der Schwedenschanze künftig ein Mischwald entstehen – bestehend beispielsweise aus Lärchen, Walnussbäumen und Edellaubhölzern wie Ahorn.

Zuvor war die Fläche vor allem durch Fichten geprägt. Die anhaltende Trockenheit, der Borkenkäfer und Sturmschäden hatten dem Wald jedoch arg zugesetzt. Der jetzt gepflanzte Mischwald soll jedoch widerstandsfähiger sein.

„Das Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte freut mich ganz besonders, da es perfekt zum Berufskolleg als Schule der Zukunft passt“, betont Schulleiter Dietmar Hampel den Stellenwert des Nachhaltigkeitsaspekts am BK Halle. „Wir konnten dadurch einen ganz konkreten Beitrag zur Klima-Woche in Bielefeld leisten.“

Freilich: Bis die Schülerinnen und Schüler das Ergebnis ihrer Arbeit in voller Ausprägung bestaunen können, werden noch einige Jahrgänge ihre Abschlüsse am Berufskolleg ablegen. Nach Angaben von Förster Clemens von Spiegel wird es mehr als 50 Jahre dauern, bis der Wald sich entwickelt hat.

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