Nacht der Lichter – Weihnachtlicher Impuls am letzten Schultag vor Weihnachten
Das Lied „Santa Claus is coming to town“, vorgetragen von der Schüler*innen der SOA24/25 mit Gitarrenbegleitung von Herrn Dennis Galle sorgte neben der weihnachtlichen Bühnendekoration für die richtige Stimmung. Herr Stephan Neitzel begrüßte dann als Mitglied der erweiterten Schulleitung alle Anwesenden, insbesondere Herrn Dr. André Heinrich, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Halle. Dieser hob in seinem Grußwort die Bedeutung der Adventszeit als Zeit zum Nachdenken hervor und ging auf die Bedeutung des Wortes „Impuls“ ein als etwas, das berührt.
Berührt wurden die Anwesenden tatsächlich von der Geschichte „Die vier Kerzen“, vorgetragen von Schülerinnen der GG24, denn es wurden nach und nach Kerzen am Adventskranz gelöscht, die für symbolisch für Frieden, Glaube und Liebe stehen, die unserer Gesellschaft mehr und mehr abhanden kommen. Nur die Hoffnung bleibt, die es schafft, die anderen Kerzen wieder zum Leuchten zu bringen.

Das Lied „Halleluja“ rahmte die Lesung der Weihnachtsgeschichte nach dem Lukasevangelium ein, zunächst in einer Instrumentalversion mit Altflöte (Liv Girod, GG25) und Saxophon (Mike Suzuki de Lima Prange, GH23) dann wunderbar vorgetragen von Emilia Orzechowski (GG25).
Die folgende Lichteraktion von Schülerinnen der GG24 machte uns auf die zunehmende Dunkelheit in unserer Welt aufmerksam, die durch Krieg, Einsamkeit, Krankheit und andere Gründe entsteht und Lichter zum Erlöschen bringt. In einer Bildmeditation wurden die Anwesenden eingeladen, dem weihnachtlichen Licht auf die Spur zu kommen. In jeder Dunkelheit findet sich ein Licht durch Hoffnung, Freude, Glauben. So gelingt es, wieder Licht in die Dunkelheit zu bringen und die Kerzen leuchten zu lassen.

Ein ganz besonderes Licht konnten im Anschluss Herr Dennis Galle mit Gitarre und Mike Suzuki de Lima Prange aus der GH23 am Saxophon mit ihrer schwungvollen Instrumentalversion des Klassikers „Feliz Navidad“ entzünden, denn der Funke sprang schnell auf das Publikum über.

Die HG+24B stellte uns dann den interreligiösen Kalender vor, der im Rahmen eines Projekts im Religionsunterricht entstanden ist. Dieser wird uns im kommenden Jahr an den Monitoren im Eingangsbereich begleiten. Bespielhaft ging sie auf die Bedeutung von Chanukka ein, des jüdischen Lichterfests, das auf Grund der traurigen und verstörenden Ereignisse in Sydney gerade sehr präsent ist. Als Zeichen der Hoffnung wurden wir daran erinnert, dass es besser ist ein Licht anzuzünden, als in der Dunkelheit zu stehen.

Nach dem Segen, vorgetragen von Schülerinnen der GG24 verteilten die Religionslehrerinnen Claudia Bergfeld und Christiane Karp-Langejürgen ein kleines Dankeschön an alle Aktiven, begleitet vom Applaus der Anwesenden. Herr Dennis Galle (Gitarre) und Mike Suzuki de Lima Prange (Saxophon) entließen uns mit „Feliz Navidad“ in die letzten Unterrichtsstunden vor Weihnachten.





