Besuch der GG23 im Teutolab der Uni Bielefeld
Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Gesundheitsgymnasiums nahmen im Teutolab der Universität Bielefeld an einem spannenden molekulargenetischen Workshop teil. Ermöglicht wurde der Besuch durch die Förderung von proWi-GT.
Von 9 bis 15 Uhr erhielten die Schülerinnen und Schüler einen praxisnahen Einblick in moderne Methoden der Molekulargenetik. Im Workshop „Tierartendifferenzierung – was steckt wirklich in der Wurst führten sie u. a. DNA-Extraktionen, PCR, Restriktionsspaltungen und Gelelektrophoresen durch – Arbeitsschritte, die zusammen die sogenannte aRFLP-Methode (Amplifikations-Restriktions-Fragmentlängen-Polymorphismus) bilden.
So konnten die Lernenden ihr theoretisches Wissen aus dem Unterricht direkt im Labor anwenden. Unter fachkundiger Anleitung pipettierten sie präzise, bedienten Laborgeräte und analysierten schließlich die erzeugten Gelbilder. Das Ziel: Herauszufinden, welche Tierart in der untersuchten Wurstprobe verarbeitet wurde.
Der Workshop bot eine wertvolle Erweiterung zum regulären Unterricht und zeigte eindrucksvoll, wie Forschung im molekulargenetischen Labor heutzutage abläuft.

Arbeitsplatz im Labor 
Pipettieren der Proben
