News

21.03.2018

Abschluss des Erasmus+ Projekts ''Smart Clothes''


                             

Unser Projekt SmartClothes läuft bereits seit August 2015 und endete mit der Präsentation der Ergebnisse in der Aula des Berufskolleges Halle.
Die Projektteilnehmer waren Schülerinnen und Schüler aus den Bekleidungs- und Modeabteilungen des Berufskollegs Halle in Halle (Westf.) und des Lycée Ernest Hemingway in Nîmes (Südfrankreich).

Im Vorfeld des 1. Schülertreffens (2016 in Nîmes) wurde eine Bedarfsanalyse unter Jugendlichen durchgeführt, aus der hervorging, welche Smartmedien die Schülerinnen und Schüler regelmäßig mit sich tragen. Die Ursprungsidee war, dass die SmartClothes ein Teil zum Transport der digitalen Medien (Bekleidungsstück oder Accessoires) sein sollten. 

Smart Clothes

Vor den gemeinsamen Schülertreffen gab es jeweils ein vorbereitendes Treffen der Lehrer (Marita König, Korinna Oertmann, Tabea Ziemons vom BK Halle und Séverine Choisnel und Marc Morat vom Lycée Hemingway).
Bei dem 1. Schülertreffen in Nîmes, im April 2016, wurde die Bedarfsanalyse ausgewertet und auf der Grundlage ein Anforderungskatalog für die SmartClothes entwickelt. Es wurden mögliche Stoffe für die SmartClothes im Textillabor getestet, analysiert und ausgewertet. Es entstanden die allerersten Entwürfe.

 

Smart Clothes

Bei dem 2. Schülertreffen in Halle (Westf.), im März 2017, stand das Design und die Entwicklung der Kollektionsmappen mit dem Texdesign-Programm im Vordergrund.

Zur Vorbereitung des 3. Schülertreffens wurden die Schnitte mit dem CAD-Programm Assyst konstruiert und die SmartClothes wurden als Portotypen genäht.

 

Smart Clothes

Schon nach den ersten Entwürfen zeigte sich, dass sich unsere SuS unter SmartClothes etwas „mehr“ als ein Transportmittel vorstellen.
So bekamen die 6 Teile der international gemischten Gruppen noch „smarte“ Funktionen. Ein Schlafanzug hat z. B. eine extra versteckte Tasche für einen Sleeping-Dot, der das Schlafverhalten über Nacht aufzeichnet und mittels einer App analysiert und veranschaulicht.

Teilweise enthalten die SmartClothes integrierte Solarpanels, um unterwegs Akkus mit Tageslicht zu laden. Es gab auch den Fall, dass eine Gruppe ihre Idee wegen technischer Unwägbarkeiten nicht umsetzen konnte. Die Schülerinnen haben erfahren, wie groß die Probleme bei der Verbindung von Textilien mit Technik sein können.

Smart Clothes

Neben der Arbeit an den SmartClothes gab es bei unserem Schülertreffen in Nimes auch ein Freizeitprogramm: Bei einer Stadtführung haben wir viel über die Geschichte der Stadt erfahren und wissen jetzt auch, woher der Begriff Denim (blauer Jeansstoff) kommt. Der Stoff kam damals aus Nîmes (franz. = de Nîmes). Bei einem Ausflug zum Pont du Gard wurde es uns ermöglicht, ganz oben durch die ehemalige Wasserleitung zu gehen.

Zum Abschluss unseres letzten Schülertreffens in Nîmes (vom 11.-17.02.2018) fand eine erste Präsentationen der SmartClothes in unserer Partnerschule vor der lokalen Presse, Fachpublikum, der Schulleitung, Vertretern der Stadt Nîmes und den Klassen des Fachbereiches Bekleidung und Modedesign des Lycées Hemingway statt.

Smart ClothesDie gleiche Präsentation fand am 14.03.2018 noch einmal am Berufskolleg in Halle statt, nur leider ohne unsere französischen Mitschülerinnen und Mitschüler.

Damit endet für die angehenden bekleidungstechnischen Assistenten nach drei Jahren ein sehr erfolgreiches bilaterales Erasmus+ Projekt. Die Lehrer planen noch ein abschließendes Evaluationstreffen.

Smart Clothes

 

zurück