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17.05.2018

Modenschau des Berufskollegs Halle auf dem Stadtfest: „Soul of Harajuku“ und „Hat Couture“

In diesem Jahr waren Unterrichtsergebnisse aus allen drei Jahrgängen des Bildungsganges Bekleidungstechnische Assistenten zu sehen.

Die Unterstufe präsentierte zunächst die Ergebnisse eines Gestaltungsprojektes unter dem Titel „Soul of Harajuku“.

Harajuku – das ist ein Stadtteil Tokios, der durch einen extrem bunten und auffälligen jugendlichen Kleidungsstil geprägt wird. Die Klasse BTAU (19 Schülerinnen, 2 Schüler) wählte diese sehr moderne Kleidung mit traditionellen japanischen Elementen als Inspirationsquelle. Es wurde mit viel Farbe gespielt, mit Transparenz, Schwarz und Glitzer. Ein paar Outfits kamen zerfetzt-punkig daher, andere zeigten den Lolita-Look (sweet und gothic), es gab glitzernde Eleganz zu sehen und natürlich auch den für Harajuku so typischen kindlich-bunten Decora-Stil.

Im Gestaltungsunterricht wurden Ideen entwickelt und Entwürfe gezeichnet. Diese galt es in einer Projektwoche mit verschiedenen Materialien in tragbare, aber nicht alltägliche Outfits umzusetzen. Vieles wurde ausprobiert, abgewandelt, neu entwickelt. Es wurden natürlich Stoffe eingesetzt, aber auch Papier, Draht, Folien und andere Utensilien.


Die Klasse HK12, die Mittelstufe der Höheren Berufsfachschule für Kosmetik, leistete bei der Make-up-Gestaltung professionelle Unterstützung.

Anschließend zeigte die Mittelstufe (16 Schülerinnen, 1 Schüler) unter dem Titel „Hat Couture“ selbst gestaltete Hutkreationen zu Grundschnitt-Kleidern, deren Fertigung ein Unterrichtsinhalt in der Oberstufe ist. Die extravaganten und individuellen Kopfbedeckungen verhalfen den schlichten Kleidern zum großen und imposanten Auftritt.

In den letzten Wochen wurden gruppenweise Choreografien erarbeitet und eingeübt. Natürlich gehörten auch Moderation, Musiktechnik und Styling zu einer Modenschau – hieran hatten die Schülerinnen und Schüler in den letzten Tagen gefeilt.

Das Ergebnis lockte wieder ein großes Publikum zur Haller Willem Bühne und wurde mit viel Applaus honoriert!

Die betreuenden Lehrerinnen des Projektes waren Brigitte Wagner und Marita König (Gestaltungslehre) und Vera Mersch (Kosmetik).

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