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08.05.2018

Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums bauen Brücken in die Zukunft

Am dreijährigen Erasmus+ Projekt nehmen auch Schüler aus den Partnerschulen aus Leeuwarden (Niederlande), Redruth (Großbritannien), Sciacca (Sizilien,Italien) und die diesjährigen Gastgeber aus Wiltz (Luxemburg) teil. Gemeinsam beschäftigten sich die Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren mit der Problematik der Jugendkriminalität.

Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums bauen Brücken in die Zukunft

On Stage - nach der Aufführung des Theaterstücks „B2F“ in Wiltz, Luxemburg

Dazu erarbeiteten ein Teil der Engagierten ein Theaterstück mit Hilfe der sozialen Einrichtung „Hariko“, die vom luxemburgischen Croix Rouge unterstützt wird. Dort bereiteten professionelle Musiker, Schauspieler und Tänzer die Schüler auf den Aufführungstag vor.
Es wurden Choreografien einstudiert, Songtexte neu geschrieben und Texte einstudiert.
Die übrigen Schüler machten Forschungen zum Thema Jugendkriminalität und entwickelten Diskussionsrunden und Lösungsvorschläge.

„Das waren vier Tage voller Schweiß und Emotionen“, berichtet eine Schülerin aus Halle. Am Ende scheint die Arbeit sich jedoch ausgezahlt zu haben. 500 Zuschauer unter anderem Vertreter der Botschaft und Europaabgeordnete applaudierten lautstark. Am gleichen Tag erfolgte auch ein Interview im schuleigenen Radio des Lycée du Nord in Wiltz.

Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums bauen Brücken in die Zukunft

Die Haller Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern im Europaparlament in Straßburg

Die Glanzleistung wurde auch nach der Ankunft in Halle von der Schulleitung, Lehrern und Mitschülern gewürdigt. „Ich bin sehr beeindruckt von dem, was [die Schüler] dort auf die Beine gestellt haben“, erzählt die stellvertretende Schulleiterin Frau Panagopolous-Boje.

Abgesehen von den öffentlichen Erfolgen berichteten die Schüler aber auch von persönlichen Weiterentwicklungen wie etwa der Verbesserung der englischen Sprache. Ein Teilnehmer schildert: „In Luxemburg knüpften wir viele neue Kontakte und hatten eine gute Möglichkeit unsere Englischkenntnisse auf die Probe zu stellen.“

Zum Bedauern der Schüler war es die letzte Runde für „B2F“, dennoch hoffen sie auf ein neues Projekt unter der Leitung der verantwortlichen Lehrkräfte Sandra Saß und Nils Kralemann.

 

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